Schau doch mal..

Sonntag, 21. Juli 2013

Spurensuche und Vorfreude..

Seit knapp zwei Wochen ist meine Quietschemaus alias Katze umgezogen und darf nun die Sonne im Garten der Familie meines Herzensmenschen verbringen. Wurde auch dringend Zeit, langsam hatte sie angefangen, meinen alten Kater zu terrorisieren.
Und offensichtlich scheint sie sich ja in den Weinblättern absolut wohlzufühlen:



Die Mitbewohnerin und Hündin der Familie guckte ihr recht skeptisch dabei zu, aber ich bin sicher, dass sich die beiden noch anfreunden.

Und natürlich ging es wieder mit der Kamera auf Streifzug,jetzt,wo ich die Möglichkeit dazu habe.
Zumal der Vater des Liebsten noch jede Menge alter Objektive hat und uns sein Teleobjektiv zur Verfügung gestellt hat. Also haben wir dann den Abend dazu genutzt, uns mit dem Objektiv anzufreunden und generell die Kamera auszutesten- denn am Sonntag geht es ab in den Urlaub und auch wenn ich dafür meine Haarbürste ( kleiner Scherz am Rande, harhar) zuhause lassen muss: Das Teleobjektiv kommt mit.








Und da es bei uns um die Ecke eine legale Wand gibt, die regelmäßig von talentierten Menschen verschönert wird, sind wir dort nochmal vorbei und haben tatsächlich ein paar neue und schicke Bilder gefunden.





Genug für heute. Ich bin wirklich froh, dass ich mich endlich wieder fürs Fotografieren begeistern kann. Viel zu lange hatte ich keine Zeit,keine Lust oder war von meiner Kamera enttäuscht. Und umso mehr freue ich mich auf unseren Urlaub. Innerlands diesmal, es geht nach Mecklenburg. Natur, Natur, Natur. Viel Zeit zum Nachdenken, Zeichnen, Lesen,Wandern, Schwimmen und vor allem zum Fotografieren. Die ersten Ideen für Tagestouren stehen, die Koffer warten auf Inhalt, die Zugtickets werden morgen gebucht. Telefonisch erkundige ich mich dann mal beim nächstgelegenen Bioladen, wie es denn bei ihnen mit veganem Grillgut aussieht. Denn in einem kleinen Dörfchen an der Seenplatte muss man diesbezüglich tatsächlich vorplanen, gegebenenfalls ein Sojaschnitzel mehr mitnehmen. Und Essen gehen in direkter Umgebung wird wohl aufgrund der fleisch- und milchlastigen Kost eher flachfallen. Naja, etwas weiter weg gibt es ein JUZ mit veganer Vokü. Und da wir uns ja in der Ferienwohnung selbst versorgen, haben wir umso mehr Zeit zum Ausprobieren leckerer Rezepte.

Eine Woche noch, dann geht es los. Und deshalb wird jetzt fleißig weitergeplant und sich gefreut. Einen schönen Abend euch :)


Freitag, 19. Juli 2013

Dream of Californication..

.. oder die Kunst, auch nach mehreren Tagen an denselben Orten immer noch schöne Dinge zu entdecken und sehen zu können.
Ich liebe es, zu fotografieren. Sich die Kamera zu schnappen und die Augen offen zu halten und ein bisschen von dem zu dokumentieren, was man sieht. Nur leider beginnt mich meine Kamera ziemlich zu nerven, weil sie qualitativ einfach nicht besonders gut ist. Und meine Spiegelreflex ist leider eine analoge und die Batterie ist leer. In einem Kleinstädtchen eine Batterie für eine einige Jahre alte Minolta zu finden ist so eine Sache...
Umso glücklicher war ich, als mein Liebster mir gestern anbot, ich dürfte die Familienkamera ausleihen- eine Canon Eos 1100D und auch si eines der Modelle, die zu kaufen ich gewillt wäre, die aber etwas außerhalb meines Budgets liegen.

 Außerhalb der Stadtmauern gibt es einen schönen alten, zugewucherten Friedhof- eine schöne Abwechslung zum immer bevölkerten Flussufer.

Und so ging es heute auf Streifzug und die Ergebnisse lassen sich, wie ich finde, durchaus sehen :)

Mein Lieblingseckchen :)








Zum Kochen war ich bei dem Wetter ehrlich gesagt zu faul, drum gabs Gemüsereis vom Asiaten meines Vertrauens.
Kreativprojekt in Aktion. Natürlich hat es sich der Herzensmensch nicht nehmen lassen, seinen Teil dazu beizutragen und kräftig die Dose geschwenkt.
Ich wünschte, ich könnte auch den Duft einfangen, den Duft nach süßen Blüten und Grillkohle, nach gemähtem Gras und Heu und Erde. Einfangen, in Konservendosen füllen und im Winter oder an traurigen Tagen rausholen und daran schnuppern...
Aber leider geht das nicht. Dafür gibt es Musik, die einen erinnert, wegbringt, träumen lässt. Red Hot Chili Peppers zum Beispiel.
Sie machen einen so schönen Tag erst perfekt :)

 

 

 






Donnerstag, 18. Juli 2013

Zukunftsvisionen

Wenn ich durch die Straßen dieses kleinen Städtchens gehe, merke ich, dass ich mich irgendwie schon davon verabschiedet habe. Im Sonnenuntergang durch die Felder ins Dörfchen, in dem mein Liebster wohnt, die zirpenden Grillen... das alles ist wunderschön, aber gleichzeitig auch erdrückend. Weil es so selbstverständlich ist, weil hier jeder jeden kennt und nichts Neues, Verrücktes Leben in die Orte bringt. Ich möchte Zerstreuung, spontan sein, Gesellschaft und Neues. Nachts durch die verlassenen Straßen einer Stadt laufen, die Kamera dabei und den Liebsten in Gedanken. Mit neuen Menschen zusammensitzen und fühlen, dass ich lebe und dass die Welt mich ausfüllt und ich mich nicht bloß anpasse.
Es ist ein schönes Gefühl, in dieser Stimmung durh die Wiesen zu laufen, durch die Gassen an den alten Fachwerkhäusern vorbei. Danke, Städtchen, du warst ein schönes Heim für mich und ich habe dich liebgewonnen. Aber ich muss und möchte weitergehen. Erfahrungen sammeln, den Wind im Rücken spüren, gerne zurückschauen auf die Zeit hier und viele Menschen mitnehmen in mein neues Leben.
Aber Vielem möchte ich auch den Rücken kehren, neu anfangen, meinen eigenen Weg gehen.
Ich weiß noch nicht, wohin es geht, welche Universität mich annimmt. Bonn, Köln, Düsseldorf? Vielleicht  ja auch Freiburg oder Mannheim. Oder Trier. Ich bin so gespannt und voller Vorfreude, auch wenn ich die Stadt noch nicht kenne. Aber ich weiß, dass es ein Neuanfang für mich sein wird und ich allein bin dafür verantwortlich, wie ich ihn gestalte. So viele Pläne, die ich umsetzen möchte. Dinge, die ich erleben will. Das Leben ruft!

Dienstag, 5. März 2013

Hallo Frühling!

Es lebe das kleine Flüsschen vor meiner Tür.
Im Sonnenschein am Ufer sitzen und lernen und dabei die Enten beobachten...
so habe ich meinen Nachmittag verbracht.
Wie der Frühling mir gefehlt hat! :)

 Meine Lieblingsente. Die kam dauernd in meine Nähe :)




Und guckt mal, das ist der Beweis. Der Frühling ist auf dem Weg :)

Einen schönen Abend euch :*

Montag, 28. Januar 2013

Man muss nur die Augen offen halten...

...dann findet man oft schöne Stellen, die man sonst übersehen hätte.

Wie beispielsweise dieses wunderschöne Eisblättergebilde...es lohnt sich, die Kamera immer griffbereit zu haben, um auch die schönen Momente des Winters festhalten zu können.

Sonntag, 2. Dezember 2012

.

Gestern Abend fing es an zu schneien. Ich stand lange am Fenster und habe mich gefragt, wie es dir jetzt wohl geht. Frierst du oder ist dir warm genug? Alles sah so friedlich draußen aus, so stumm und feierlich. Es ist so surreal, es passt nicht zusammen. Elf Wochen ist es schon her, aber begriffen habe ich es noch lange nicht.
In den Straßen hängen Lichterketten, alles ist geschmückt. Manchmal sieht man abgehetzte Gesichter, aber alle Menschen bemühen sich, sich selbst einen fröhlichen Gesichtsausdruck zu verpassen. Alle tragen Masken, verbergen ihre Probleme, funktionieren weiter und lenken sich mit gekünstelter Fröhlichkeit ab.
Ich habe Angst vor Weihnachten. Du fehlst.

Freitag, 19. Oktober 2012

Zeit rast..

Kaum zu glauben, dass du schon seit über einem Monat weg bist.. es ist so viel passiert in der Zeit, so oft denke ich „das musst du ihm noch erzählen“ und dann fällt mir alles wieder ein. Ich habe es noch nicht realisiert, noch lange nicht.
Wenn ich über die Wiese zu dir laufe oder danach am Apfelbaum vorbei zurück, denke ich immer, du reitest gleich vorbei. So wie jeden Herbst, weißt du noch, die Stoppelfelder und der Wind, der durch die Bäume weht? Ich habe ein Bild von dir im Kopf, wie du über die Wiese fliegst und der Herbstwind deinen Hut fast verweht, wie du lachst und einfach frei bist… wie sehr wünsche ich mir das für dich, dass du frei bist und in gewissem Sinne auch glücklich.
Erinnerst du dich, als wir ausritten und uns vom Wegrand Äpfel geklaut haben? Ich war noch nicht zwölf, aber all diese Erinnerungen kommen jetzt wieder.
Bitte frag mich nicht, wie es mir geht. Ich will dich nicht anlügen und du weißt doch selbst am besten über mich Bescheid- ich bin doch deine Tochter. Du fehlst, du fehlst wenn ich mich über eine schlechte Note aufrege oder über die Eins in Mathe freue, wenn ich meine neue Wohnung einräume und mir so wünsche, du könntest sie sehen… auch, wenn ich das Katerchen kraule, das mich so sehr an dich erinnert und besonders jedes Mal, wenn ich bei deinem liebsten Vierbeiner bin. Ich glaube, du würdest dich freuen zu sehen, wie viel Halt mir dieses Pferd momentan gibt. Ich weiß, ich wollte nicht mehr reiten- aber alleine, wenn ich ihm durchs Fell streichle und meine Nase in seine Mähne drücke, bist du so nah. Du hast auch an unserem Geburtstag gefehlt, ich habe das erste Mal in meinem Leben alleine gefeiert, ohne dich. Vor fünf Jahren habe ich mir das gewünscht, aber jetzt weiß ich wie glücklich ich sein kann, dass du bisher immer da warst.
Dein Füller bringt mich durch die Tests und Klausuren und deine Lieblingsbücher, jedes einzelne, erinnern mich mit einem Blick auf ihren Buchrücken an einen begeisterten Monolog, den du über ein jedes Werk gehalten hast.
Ich wusste nie zu schätzen, vermutlich erkannte ich nicht einmal den Wert, den ich an dir hatte, die Geborgenheit, die du mir gabst.Langsam merke ich immer mehr, was für ein großartiger Vater du warst. Du hast mir so viel Kraft gegeben und jeder Gedanke an dich tut dies noch immer. Aber trotz allem vermisse ich dich unendlich. Du hättest noch nicht gehen müssen. Ich wollte dir noch so viel zeigen, sehen, wie du mit deinen Enkeln spielst. Aber keine Angst, ich werde ihnen erzählen, was für ein einzigartiger und wunderbarer Mensch du bist.
Ich liebe dich, Papa.